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Richtiges Heizen im Herbst / Winter

Sobald die kalte Jahreszeit erreicht ist, wird natürlich auch wieder mehr geheizt. Hierbei gilt es jedoch einige Punkte zu beachten, um zum einen effektiv zu heizen und zum anderen auch an Heizkosten sparen zu können. Der folgende Text gibt hierzu einige nützliche Tipps und Anleitungen, um im Herbst und Winter richtig zu heizen. Zudem wird erläutert, wie man Schimmel vermeiden kann.

Die richtige Temperatur einstellen

Zunächst sollte erwähnt werden, dass ein unbeheizter Raum nicht schneller warm wird, wenn die Heizung zum Beispiel von Stufe drei auf Stufe fünf gestellt wird. Denn die einzelnen Stufen stehen grundsätzlich nur für eine mögliche Höchsttemperatur. Ist diese erreicht, hält das Thermostat dann die Wärmezufuhr an. Und die Heizung würde dann, sobald die jeweilige Gradzahl erreicht ist, nicht weiter aufheizen. In der Regel sind das bei Stufe drei circa 20 bis 21 Grad Celsius. Wird die Heizung jedoch auf Stufe 5 gestellt, würde der Raum weiter erheizt werden, wodurch bis zu 6 Prozent pro Grad mehr Heizkosten entstehen würden. 

Daher wird von Experten empfohlen, die Regler herunterzudrehen, wenn der Raum ausreichend aufgewärmt ist. So reiche es aus, Wohn- und Esszimmer bei einer Temperatur von ungefähr 20 Grad Celsius zu halten. In Kinderzimmern oder auch Arbeitszimmern, in denen man sich häufiger aufhält, sind maximal 22 Grad Celsius ideal. Deutlich kühler sollte die Raumtemperatur in einem Schlafzimmer sein. So reichen 16 bis 18 Grad Celsius aus, um in der Nacht nicht zu frieren. 

Wie sollte in der Nacht und in Abwesenheit geheizt werden?

In der Nacht sollte die Temperatur um ungefähr 2 Grad Celsius gesenkt werden, um Heizkosten zu sparen. Jedoch sollte diese nicht noch weiter heruntergedreht werden, da das Gebäude dann zu stark auskühlen würde. Und dann müsste es am nächsten Tag bei erhöhtem Energieverbrauch wieder beheizt werden. Ähnlich sieht es einer längeren Abwesenheit aus, zum Beispiel wenn man einige Tage oder Wochen in den Urlaub fährt. So muss die Wohnung oder das Haus auch in dieser Zeit ausreichend beheizt werden. 

Entgegen der weitläufigen Meinung, dass es ausreicht, die Heizung in dieser Zeit auf die Frostschutz-Einstellung zu stellen, sollte die Temperatur stets etwas höher sein. Denn dadurch würde der Heizkörper zwar vor dem Zufrieren bewahrt werden, die Leitungen hingegen nicht. Und wenn es dadurch zu einem Rohrbruch kommt, kann es sein, dass der Mieter den Versicherungsschutz verliert und die Kosten der Reparatur alleine tragen muss. Daher wird empfohlen, eine Grundtemperatur von ungefähr 16 Grad stets einzuhalten. So kann man auch Schimmel vermeiden, der durch kalte Luft entsteht, die sich an kalten Gegenständen und auch Wänden niederlässt. 

Zudem kann man auch eine Schimmelbildung vermeiden, indem im Herbst und Winter regelmäßig gelüftet wird. So macht Stoßlüften mehr Sinn, anstatt die Fenster stundenlang zu kippen. Auch so kann man Heizkosten sparen. Ideal ist, gegenüberliegende Fenster für einige Minuten komplett zu öffnen. In dieser Zeit sollte die Heizung natürlich etwas heruntergedreht werden. Aber wiederum nicht zu tief, da sie dann im Anschluss wieder erhöhte Energiekosten verursachen würde, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. 

Weitere Tipps, um im Herbst und Winter richtig zu heizen

Damit sich die Wärme nicht verteilen kann und in dem Raum verbleibt, sollten die Türen geschlossen werden. Damit möglichst effektiv geheizt werden kann, sollten die Heizkörper nicht verdeckt werden. Auch sollten keine Möbel direkt vor diesen platziert werden, um eine ideale und freie Luftzirkulation zu erhalten.

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