Wohnklima - Tipps

Sobald Wohnungen feucht werden, sich Schimmel bildet und der Betroffene Abhilfe schaffen möchte, geht es los!

Einige sagen: "Besser lüften!" Andere wieder "Besser heizen!" Besondere Verbände empfehlen sogar, die Miete zu kürzen. Verbraucherverbände empfehlen bessere Dämm-Maßnahmen an den Häusern. "Möbel 30 cm von der Wand stellen" – fragwürdige Hilfen. Aber sonst wird nichts Vernünftiges geboten. Das ist nicht der richtige Weg!
Wir geben Ihnen Hinweise, die sich seit vielen Jahren bewähren und wissenschaftlich nicht widerlegt werden können! Für alle der richtige Weg!

Warum haben wir heute die bekannten Erscheinungen – wie feuchte Wohnungen, muffigen Geruch, schwarz werdende Wände, Schimmelpilze – vorwiegend in Schlaf- und Kinderzimmern, chemische Gerüche, Wohngifte und allzu oft auch beschlagene Fenster? Gestern gab es das doch nicht! Es ist das "Fenster unserer Zeit" – und nur dieses!

Beweis: Gestern noch hatten wir ein Fenster mit einer "eingebauten Zwangslüftung" – das heißt, diese Fenster ließen jede Menge Frischluft herein und führten verbrauchte Luft ab, ohne dass die Bewohner darauf Einfluss nehmen konnten! Erfolg: Die Raumluft war frisch und gesund, man schlief besser!

Das Fenster, was heute eingebaut wird, muss wesentliche Eigenschaften haben: besonders schalldämmend, zusätzlich wärmedämmend, es soll gut aussehen, pflegeleicht sein und lange halten! Um das zu erreichen, wurde es so konstruiert, dass schon die Konstruktion in sich völlig dicht ist – keine, auch nicht die geringste Luft kann entweichen oder von außen eintreten!

80% der Bewohner in Häusern mit neuen Fenstern wird mit der veränderten Lüftungstechnik, die sich nach dem Einbau dieser Fenster ergeben, fertig. 20 % schaffen es aber nicht!
Oft genug sollen auch Heizkosten gespart werden. Hier finden sich im allgemeinen die Ursachen der Schimmelpilzentstehung. Denn es muss an dieser Stelle klar gesagt werden: wer unter dem Gesichtspunkt möglicher Heizkosten-Einsparungen oder anderer Überlegungen sein Lüftungsverhalten nicht auf die viel zu dicht schließenden Fenster einstellt, muss mit kritischen Folgen rechnen!

  1. Folge: Die Fenster beschlagen – dürfen sie aber nicht, weil sie wärmer sind als die Innenwände rechts und links. Sie beschlagen nur, weil die Wände dann längst feucht sind.
  2. Folge: Es riecht muffig – klar: die fehlende Zwangsbelüftung aller Fenster in dieser Wohnung schaffen eine stehende Luft!
  3. Folge: Wenn eine Belüftung in einer Wohnung fehlt - weil etwa die Möblierung der Schlaf- oder Kinderzimmer keinen Spielraum hat – schlägt sich diese feuchtigkeitsgesättigte Luft an den kältesten Bereichen ab: Fußleisten, Fensterleibungen und Außenwandecken – diese Bereiche werden feucht bis nass!
  4. Folge: Die tapezierten Wandbereiche sind, nachdem sie feucht bis nass werden, eine einzige Nährstofflösung für die Entwicklung von Schimmelpilzen!

Wie werden denn nun Innenkondensation und Schimmel vermieden?

  1. Empfehlung: Niemals eine Heizung im Winter abends schon ganz abstellen, um nach der Rückkehr in die Wohnung voll aufzudrehen – immer bei Thermostatventilen auf 1 stellen.
  2. Empfehlung: Nachts bei leicht geöffnetem Fenster schlafen, um der anfallenden Feuchtigkeitsentwicklung – jeder Mensch produziert in einer Nacht fast einen halben Liter Wasser! – entgegenzuwirken!

Die vollständige Broschüre "Feuchte Wohnungen" können Mitglieder der Genossenschaft bei der WG bestellen.

Wohnungsbaugenossenschaft "Eisenbahn" e.G. · Peißener Str. 1a · 06112 Halle/Saale · Tel. 0345 / 56 41 60
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